hera

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Designer

Jan Armgardt

Bereits der erste Blick auf diesen Sessel offenbart dem Betrachter das freundschaftliche Versprechen, sich wohl und geborgen zu fühlen. Das Design kommt einer einladenden Geste gleich, sich zu setzen und die Ausstrahlung von Hera mit allen Sinnen zu geniessen. Das liegt an der gelungenen Symbiose aus visueller Attraktivität und höchster Qualität der exzellent verarbeiteten Materialien.

Hera ist die feminine Ausführung des in der äusseren Form gleichen Sessels Zeus. Die weibliche Atmosphäre von Hera beruht auf den Absteppungen im Sitz- und Rückenbereich. Die Absteppungen sind sowohl in Stoff als auch in weichem Leder möglich.

Wer es sich auf Hera bequem macht, wird von einer weiteren Charaktereigenschaft dieses Sessels begeistert sein: Er garantiert die Freiheit, sich so setzen zu können, wie es individuell am angenehmsten ist. Ob konservativ gerade oder lieber diagonal, um eine entspannt legere Haltung einzunehmen — alles ist möglich. Ein frei bewegliches weiches Kissen erhöht den Sitzkomfort. Denn es bietet genau dort Halt, wo dieser je nach gewählter Position benötigt wird.

Doch Hera hat noch mehr Gestaltungsfreiheit zu bieten. Der Flexibilität im Hinblick auf die verarbeiteten Bezüge sind kaum Grenzen gesetzt. Ganz in Leder, eine Leder-Stoff-Kombination, Innenseite und Kissen in Stoff, die Aussenseiten des Sessels in Leder, die Leder-Leder-Variante in unterschiedlichen Farbkombinationen ... dieser Variantenreichtum lädt dazu ein, der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen.

Designer

Jan Armgardt

Jan Armgardt

Der international renommierte Designer lebt in Schondorf am Ammersee und arbeitet für namhafte Unternehmen der europäischen Möbelindustrie. Er absolvierte von 1963 bis 1966 eine Lehre als Möbeltischler und studierte danach von 1967 bis 1969 Innenarchitektur. Mit der Gründung von «Beedesign» im Jahr 1970 legte er den Grundstein für den Vertrieb seiner eigenen Polstermöbel (erstes Polstermöbel «Quadrat»). Während eines Volontariates in einem Einrichtungshaus sowie verschiedener Praktika (1971-1973) eignete er sich Fähigkeiten in Formenbau, Polsterei und Schlosserei an – eine unverzichtbare Basis für sein weiteres Schaffen.

In der Folgezeit gründete Jan Armgardt einen Möbelversand, der eigene Entwürfe vertrieb, bis er sich schließlich 1974 als Designer selbständig machte. 1985 tat er sich mit seinem Freud und Kollegen Prof. Auwi Stübbe in Coburg zusammen, um die Designer Collegium GmbH - eine Firma, die sich auf Raumentwurf, Möbelentwurf und Industriedesign spezialisierte - zu gründen.

Es folgten Experimente mit Graupappe und Papier, die seinen Anspruch, Möbel nachhaltig und ökologisch zu produzieren, unterstreichen. So entstanden in den letzten 25 Jahren mehrere Möbelzyklen (alles Unikate) die diesem Anspruch gerecht werden. Das unterstreichen auch die programmatischen Namen wie «Human Touch», «Neue Gegenstände», «Projekt Authentisch» oder «Zeitsprung».

Zahlreiche Entwürfe für namhafte europäische Unternehmen der Möbelindustrie sorgten dafür, dass der Name Armgardt zu einer festen Grösse der Branche reifte. Davon zeugen auch eine Vielzahl von Einzelausstellungen im In- und Ausland sowie Ausstellungsbeteiligungen auf allen Kontinenten. Er erhielt weit über 40 Preise und Auszeichnungen für eine Vielzahl seiner Entwürfe.

Von 1992 bis 1996 war Armgardt Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Coburg, von 1997 bis 1999 lehrte er an der Staatlichen Korbfachschule Lichtenfels, 1998 Vertretungsprofessor, 2001 wurde er zum Honorarprofessor im Fachbereich Design an der Fachhochschule Aachen berufen.

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